Genf-Kanton Genf

Der Kanton Genf bildet den südwestlichen Zipfel der Schweiz.

Er liegt in der Romandie (französischsprachige Schweiz)

ist fast völlig von französischem Gebiet umgeben:

Seine Grenze zu Frankreich – und dessen Départements Ain und Haute-Savoie –

ist 103 km, die zum Schweizer Kanton Waadt dagegen nur 4,5 Kilometer lang.

Der Kanton umschliesst das südwestliche Ende des Genfersees,

am Ausfluss der Rhone Richtung Mittelmeer.

Der zweite wichtige Fluss ist die Arve, die von Chamonix kommend,

sich in Genf mit der Rhone vereint. Der Kanton liegt im «Genfer Becken»

zwischen den vier höchsten Gipfeln der Gebirgskette Jura

und den französischen Bergen Vuache, Salève und Voirons. Die Landschaft ist hügelig.

Die politische Gemeinde Céligny bildet zwei Exklaven des Kantons Genf

im Kanton Waadt am rechten Ufer des Genfersees.

Der Kanton Genf wurde 1815 aus der Stadt Genf,

deren Untertanengebieten sowie den ihm vom Wiener Kongress zugesprochenen

ehemals französischen und savoyardischen Territorien gebildet.

Das aristokratische Regime hielt sich bis zur liberalen Revolution vom 7. Oktober 1846.

Im folgenden Jahr 1847 gab sich Genf eine neue Kantonsverfassung

und stimmte 1848 der neuen Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu.

Seither gehört es zu den sozial-liberalen Kantonen der Schweiz.

 

Kanton Genf umfasst 12 Politische Gemeinden

 

Carouge Chene Bougeries Genf Lancy Le Grand Saconnex Meyrin

ThonexOnex Plan Les Ouates Vernier Versoix Veyrier

 

 

 

 

 

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Author: CH-Sabsi